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Wetter-News: STURMTIEF XYNTHIA UND DIE FOLGEN
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  vom Wetterdienst Q.met GmbH

Meldung vom 01.03.2010 07:57
STURMTIEF XYNTHIA UND DIE FOLGEN

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Wiesbaden (Q.met) - Heftige Schäden, zahlreiche Verletze und massive Verkehrseinschränkungen sind die Folgen von Sturmtief Xynthia. Auch heute beschäftigt uns im Norden und Osten sowie rund um die Mittelgebirge noch teils stürmischer und böiger Wind.

Mit voller Kraft hat der Spätwinter durch Sturmtief Xynthia an den meteorologischen Frühling abgegeben. Windgeschwindigkeiten von über 32 Metern pro Sekunde - das entspricht Windstärke 12, also Orkan - waren vor allem im Saarland und Rheinland-Pfalz am Sonntag keine Seltenheit. Aber auch in Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen sind die Schäden teils massiv. Abgedeckte Häuser, umgefallene Mülltonnen, gesperrte Bahnlinien und ein vorübergehend eingestellter Flugverkehr sowie abgeknickte Bäume und zahlreiche beschädigte Autos sind das Resultat von Xynthia. In Baden-Württemberg gab es zudem einen Toten. Begleitet wurde der Sturm vielerorts durch kräftige Regenfälle.

Und auch heute ist noch keine endgültige Entwarnung in Sicht, denn im Norden und Osten tobt der Sturm weiter. Lose Gegenstände sollten daher unbedingt festgemacht oder weggeräumt werden. Nur wenn nötig, sollte man nach draußen gehen, denn Äste oder Ziegel jagen bei solchen Geschwindigkeiten wie Geschosse durch die Luft. Erst am Dienstag beruhigt sich die Wetterlage allmählich etwas und der Wind flaut zunehmend ab. Dann wird das Gesamtmaß der Schäden erst richtig sichtbar werden.

Bis zum nächsten Mal.

Franziska Polak
Diplom-Geografin und Meteorologin






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