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Wetter-News: SIBIRISCHES KÄLTEHOCH KONTRA MILDER ATLANTIKWINTER
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vom Wetterdienst Q.met GmbH |
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Meldung vom 27.01.2012 07:23 |
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SIBIRISCHES KÄLTEHOCH KONTRA MILDER ATLANTIKWINTER |
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Wiesbaden (Q.met) - Spät macht der Winter diesmal ernst, aber nun nimmt er unser Land doch noch ins Visier. Wie weit und wie ausgeprägt die Dauerfrostluft nach Westen vordringt, ist allerdings noch offen.
Dabei können naturgemäß die Gebiete am Niederrhein und südlichen Oberrhein sowie westlich davon am ehesten auf eine Verschonung von der eisigen Ostluft hoffen. Insgesamt wird das Temperaturniveau in den nächsten Tagen aber auch im äußersten Westen spürbar zurückgehen, betonen die Meteorologen von WETTER.NET. Ursache hierfür ist die Umstellung der Wetterlage. Das sibirische Kältehoch Cooper hat sich immer mehr verstärkt und streckt nun seine Fühler mit kalter Luft nach Westen aus. Damit versperrt es den Atlantiktiefs mit milder oder zumindest bodennah erwärmter Meeresluft immer mehr den Weg nach Mitteleuropa. Bereits in den letzten Tagen hat sich im Osten unseres Landes zeitweiliger leichter Dauerfrost eingenistet, den milden Atlantikwinden geht immer mehr die Luft aus.
Zunächst liefern sich milde Atlantikluft im Westen und kalte Dauerfrostluft im Norden und Osten über Mitteleuropa aber noch bis zum Wochenbeginn einige Scharmützel. Derzeit zeichnen sich bei uns jedoch nur vereinzelte, meist leichte bis mäßige Schnee- und Regenfälle ab, eine großflächige Schneedecke ist bislang nicht in Sicht. Überraschend kommt der drohende Kälteeinbruch vor allem für Flora und Fauna, die sich bisher eher auf vorfrühlingshafte Verhältnisse eingestellt hatten.
Die Meteorologen von WETTER.NET behalten für Sie die Wettersituation im Auge und informieren Sie rechtzeitig darüber, ob sich die Dauerfrostluft aus Osten ihren Weg auch in den äußersten Westen unseres Landes bahnen kann. Der Winter hat noch nicht fertig, Winterreifen mit gutem Profil, Eiskratzer, ausreichend Frostschutzmittel in Kühlwasser und Scheibenwaschanlage sowie zuverlässige Autobatterien waren in diesem Winter noch nie so sehr gefragt wie in der kommenden Woche.
Bis zum nächsten Mal.
Udo Baum Diplom-Geograf und Meteorologe
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