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Wetter-News: SIBIRISCHE KÄLTE DRINGT UNAUFHALTSAM VOR
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vom Wetterdienst Q.met GmbH |
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Meldung vom 01.02.2012 07:03 |
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SIBIRISCHE KÄLTE DRINGT UNAUFHALTSAM VOR |
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Wiesbaden (Q.met) - Nicht nur in Russland ist es lausig kalt geworden. Von der Kältewelle ist auch Ost- und Südosteuropa betroffen. In der zweiten Wochenhälfte und bis hinein in die neue Woche setzt die Dauerfrostluft ihren Siegeszug in Europa südwestwärts fort.
In den nächsten Nächten liegen beispielsweise in Rumänien die Temperaturen verbreitet um minus 20 Grad, örtlich gar unter minus 25 Grad. Tagsüber bleibt es bei zweistelligen Minuswerten. Auch in Bulgarien ist es nachts mit Werten von minus 20 bis minus 25 Grad bitterkalt. Etwas Milderung bahnt sich in der westlichen Schwarzmeerregion erst ab Freitag an.
Während es dann in der südlichen Schwarzmeerregion spürbar milder wird, erfasst die Kältewelle in der zweiten Wochenhälfte nicht nur unseren westlichen Nachbarn Frankreich. Dort fallen nachts die Werte in der zweiten Wochenhälfte örtlich unter minus 10 Grad, und vielerorts stellt sich auch im wärmeverwöhnten Süden Frankreichs Dauerfrost ein.
Und der Vorwärtsdrang der sibirischen Dauerfrostluft macht nicht an Grenzen halt. Die eisige Kälte orientiert sich südwestwärts und erfasst am Donnerstag und Freitag auch große Teile der Iberischen Halbinsel. Schon zum Wochenbeginn fror es im Norden nachts leicht bis mäßig, und auf den Bergen Mallorcas fiel der erste Schnee in diesem Winter. In der zweiten Wochenhälfte droht dann nachts teils strenger Frost. Tagsüber kommen die Werte über den Gefrierpunkt meist kaum hinaus. Die Balearen bleiben davon nicht verschont, am Wochenende wird es dort ebenfalls lausig kalt mit verbreitetem Dauerfrost bis an die Küstenregionen herab.
Mit den Kälteeinbruch in West- und Südwesteuropa sind die dortige Obst-, Gemüse- und Salatproduktion ernsthaft in Gefahr, so das Team von WETTER.NET. Das wird den Preisen von Obst und Gemüse Auftrieb verleihen, die Verbraucher werden wohl tiefer in die Taschen greifen müssen.
Bis zum nächsten Mal.
Udo Baum Diplom-Geograf und Meteorologe
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