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Wetter-News: ZUNEHMENDE TROCKENHEIT, FALLENDE PEGEL, KEIN REGEN
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  vom Wetterdienst Q.met GmbH

Meldung vom 30.06.2018 06:13
ZUNEHMENDE TROCKENHEIT, FALLENDE PEGEL, KEIN REGEN

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Wiesbaden (Q.met) - Die Kehrseite des sonnigen Sommerwetters: Regen ist über das Wochenende hinaus vorerst nicht in Sicht. Erst zur Wochenmitte könnten einzelnen Gewitter im Süden lokalen Regen bringen, doch das wird die extreme Trockenheit kaum aufhalten.

Gerade einmal die reichliche Hälfte des üblichen Niederschlagsolls wurde in diesem Juni erreicht. Vor allem im Norden und Osten sowie in den Mittelgebirgen blieben die Regenmengen massiv hinter den langjährigen Werten zurück. In Erfurt fielen beispielsweise nur knapp 5 Liter Regen pro Quadratmeter im gesamten Monat, in Magdeburg etwa 7 Liter, auf Helgoland 11 Liter und in Nürnberg etwa 18 Liter.

Da auch schon der April und der Mai regional (und dadurch auch im bundesweiten Mittel) viel zu trocken waren, verschärft sich die Trockenheit mittlerweile extrem. Teilweise kann man schon von Dürre sprechen. Das bekommen besonders die Landwirte zu spüren. In Brandenburg geht man mittlerweile davon aus, dass aufgrund der Trockenheit mindestens 50 Prozent weniger Getreide geerntet werden kann. Auch in den anderen östlichen Bundesländern steht es nicht gut um das Getreide. Bei Mais – einer wasserintensiven Feldfrucht – , Kartoffeln und anderen Gemüseprodukten sieht es ebenfalls nicht berauschend aus. Teilweise müssen die Felder künstlich und damit teuer bewässert werden, was letztlich Auswirkungen auf den Endverbraucher haben wird. Auch im Bereich des Obstbaus werden aufgrund der mangelnden Niederschläge die Folgen sichtbar: Die Früchte bleiben klein oder setzen teilweise zur Notreife an.

Ein weiterer Trockenheits-Aspekt sind die fallenden Pegel. Besonders in der Havel macht sich der Wasserengpass deutlich bemerkbar: Viele Boote liegen mittlerweile statt im Wasser schon auf Land.

Daran wird sich so schnell auch nichts ändern, denn das sommerlich trockene und sonnige Wetter setzt sich über das Wochenende hinaus fort. Bis Dienstag wird im ganzen Land fast kein einziger Regentropfen fallen, am Mittwoch allenfalls bei Gewittern zwischen dem südlichen Oberrhein und den Alpen. Und auch in der zweiten Wochenhälfte ist lediglich im Westen und Süden in Begleitung von Gewittern lokal etwas Regen drin. In den meisten Gebieten dürfte es somit weiterhin extrem trocken bleiben.







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