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Wetter-News: ERST STURM UND REGEN, DANN TRÜBER JAHRESWECHSEL
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  vom Wetterdienst Q.met GmbH

Meldung vom 29.12.2018 07:10
ERST STURM UND REGEN, DANN TRÜBER JAHRESWECHSEL

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Wiesbaden (Q.met) - In wenigen Tagen neigt sich ein wahrlich extremes Wetterjahr seinem Ende entgegen. Mit Ausnahme von Sturm und Regen am heutigen Samstag im Norden des Landes klingt das Jahr 2018 insgesamt ziemlich unaufgeregt unter Hochdruckeinfluss aus.

Heute dominieren vor allem nördlich des Mains verbreitet Wolken und Hochnebel, gelegentlich nieselt es leicht. Im Tagesverlauf breitet sich unter dem Einfluss des kleinen Tiefs Yvette über der Nordsee ein Regengebiet über die gesamte Nord- und Nordosthälfte aus. Dabei lebt der Wind stürmisch auf, besonders an den Küsten und in den nördlichen Mittelgebirgen werden Sturmböen erwartet. Nach Süden zu ist die Wetterlage hingegen recht ruhig, dort gibt es unter Hochdruckeinfluss nach wie vor ein Gemisch aus Nebel, Wolken und Sonne. Die Temperaturspanne ist mit 0 Grad im Dauernebel und bis zu 10 Grad im Ems- und Münsterland ziemlich groß.

In der Nacht zum Sonntag überquert uns der Regen dann südostwärts. Auch am Sonntag selbst tröpfelt es zwischen der Oder, der Landesmitte und dem Alpenvorland noch zeitweise, in höheren Lagen gibt es etwas Schneeregen oder Schnee mit der Gefahr von Glätte. Vielfach trüben kompakte Wolken den Himmel und machen der Sonne nur ganz vereinzelt Platz. Der anfangs noch kräftige Wind flaut immer weiter ab. Die Höchstwerte belaufen sich auf 0 Grad an den Alpen und 8 Grad im Nordwesten.

Der letzte Tag des Jahres (Silvester) wird durch hohen Luftdruck bestimmt. Allerdings gibt es dabei häufig wieder Wolken, Nebel und Hochnebel, kurzum: ziemlich trübes Wetter mit nur wenigen Lichtblicken. In Südostbayern schneit es anfangs noch, später bleibt es dort wie im übrigen Land trocken. Minus 1 Grad in den Alpentälern stehen 8 Grad an der Ems gegenüber. Die Silvesternacht bringt keine nennenswerte Wetteränderung. Es ist oftmals bedeckt oder neblig-trüb. Am ehesten lockert es mal zwischen dem Südwesten, dem Alpenvorland und Sachsen auf. Während es im Nordwesten mit 7 bis 5 Grad aber vergleichsweise mild ist, gehen die Temperaturen vor allem zwischen Donau und Alpen erheblich zurück und liegen bei minus 3 bis minus 8 Grad.

Das neue Jahr beginnt da, wo das alte geendet hat, nämlich wolkenreich oder neblig. Im Nordosten kann es bei frischem bis stark böigem Wind leicht nieseln. Größere Chancen auf Sonnenschein bestehen lediglich in der Südhälfte, nachdem sich örtlich zähe Nebelfelder aufgelöst haben. Dazu gibt es 0 Grad im Bayerischen Wald und 9 Grad in Vorpommern.

Da sich der hohe Luftdruck ab Wochenmitte verstärkt über den Britischen Inseln einnistet, befinden wir uns auf der Ostflanke des Hochs. Dadurch wird der Weg für Tiefausläufer frei, die neben vielen Wolken zeitweise etwas Regen, am Donnerstag im Südosten auch etwas Schnee bringen. Gleichzeitig kann sich im Osten und Südosten kurzzeitig kältere Luft durchsetzen, doch für länger anhaltendes Winterwetter reicht das noch nicht.







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