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Wetter-News: UNFÄLLE UND VERKEHRSBEEINTRÄCHTIGUNGEN – WINTER!
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  vom Wetterdienst Q.met GmbH

Meldung vom 29.01.2019 06:55
UNFÄLLE UND VERKEHRSBEEINTRÄCHTIGUNGEN – WINTER!

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Wiesbaden (Q.met) - Spiegelglatte Straßen durch überfrierende Nässe und Schneeglätte in den Mittelgebirgen machen heute früh vielerorts zu schaffen, zahllose Unfälle, querstehende LKWs und Straßensperrungen behindern den Verkehrsfluss massiv.

Der Winter meldet sich zurück. Oftmals macht man sich überhaupt keine Gedanken über die Gefahren oder erwartet selbstverständlich, dass alles geräumt und abgestreut ist. Die häufigen milden Winter oder zumindest langen unwinterlichen Witterungsperioden ließen schon fast vergessen, was mit Winterwitterung verbunden ist und wogen uns in vermeintlicher Sicherheit.

So blockieren seit Sonntagabend in Mittelgebirgslagen immer wieder querstehende LKWs die Straßen. In den höheren Regionen der Mittelgebirge kommt durch die sich ansammelnden Schneemassen an den bewaldeten Streckenabschnitten und Wegen Schneebruchgefahr hinzu.

Wie von wetter.net gewarnt, kam nun in der Nacht zum Dienstag im Westen überfrierende Nässe bis ins Flachland hinzu, denn zwischenzeitlich klarte der Himmel wiederholt auf, teilweise auch längere Zeit. Dort, wo es am Montagabend noch Regen- oder Schneeregenschauer gab und die Straßen nass waren, sorgt nun eine Eisschicht für spiegelglatte Straßen und massive Rutschpartien.

Autofahrer sollten daher dringend ihre Fahrweise den Straßenverhältnissen anpassen. Eine glänzende Straße mit erkennbarer, sechseckiger Wabenstruktur sollte bei jedem Autofahrer die Alarmglocken klingeln lassen. Das weist klar auf Eis hin. Wie bei Dürre auch, liegt es in der Natur der Physik, dass das Wasser beim Schrumpfen seines Volumens bei sinkenden Temperaturen unterhalb der 4-Grad-Marke diese Formen ausbildet, ebenso wie Böden beim Austrocknen schrumpfen und damit Risse in den Böden solche Formen entstehen lassen.

Im Osten sorgen derzeit abziehende Schneefälle streckenweise für Probleme durch schneebedeckte Straßen und Glätte. In den nächsten Tagen muss weiterhin mit teils erheblicher Glätte gerechnet werden. Pünktlich zum morgendlichen Berufsverkehr drohen dem Westen am Mittwochmorgen Schnee- und Eisglätte. Das ist dem Schneefallgebiet von Tief Oskar geschuldet. Zudem legt im Südwesten der Wind kräftig zu und weht stark, auf den Höhen drohen Sturmböen und damit zusätzlich Schneeverwehungen.







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