© Q.met GmbH
Wetter-News: BRICHT DER MAI DEN ZU WARMEN UND ZU TROCKENEN TREND?
  Wetter-News
  vom Wetterdienst Q.met GmbH

Meldung vom 06.05.2019 06:06
BRICHT DER MAI DEN ZU WARMEN UND ZU TROCKENEN TREND?

Mehr Wetter
Wetter
Deutschland
Schweiz
Österreich
Wetter
Wetter-Lexikon
Biowetter
Pollenflug
nachrichten wetter
Wiesbaden (Q.met) - Eine Rekordserie von 12 zu warmen und größtenteils zu trockenen Monaten liegt hinter uns. Der Mai könnte als erster Monat diesen Trend durchbrechen. Auch für das zweite Monatsdrittel zeichnet sich eine zeitweise nasse und kühle Witterung ab.

Nachdem bis Mittwoch verbreitete Bodenfröste und örtliche Nachtfröste überstanden sind, gewinnen in der zweiten Wochenhälfte südwestliche Winde bei uns die Oberhand, doch die wirklich warme Luft bleibt weiter südlich. Vielmehr steigt das Temperaturniveau zwar, doch in der erwärmten und meist wolkenreichen Meeresluft verharren die Höchstwerte meist unterhalb der 20-Grad-Marke, unter Regenwolken oft unter der 15-Grad-Marke. Frühsommerlich warm ist es hingegen in weiten Teilen Westrusslands. In 50 Grad nördlicher Breite wie etwa Mainz und Frankfurt werden dort Werte bis nahe 30 Grad bei viel Sonnenschein erreicht.

Ab Freitag gewinnt dann bei uns sogar wieder kühle Luft die Oberhand. Dann ist es in Nordwestsibirien mit Werten um die 20-Grad-Marke wärmer als bei uns, wo sich die Werte um die 15-Grad-Marke herum einpendeln. Für den Wochenwechsel zeichnet sich ein Vorstoß subtropischer Warmluft über der Iberischen Halbinsel ab, vor allem im Süden werden dort dann 30 bis 36 Grad erwartet. Der Sommer rückt uns zur Monatsmitte hin also näher.
Bei uns bleibt es hingegen vergleichsweise kühl mit Werten meist unterhalb der 20-Grad-Marke. Eine Änderung ist derzeit nicht in Sicht. Allenfalls für das letzte Monatsdrittel kann eine spürbare Erwärmung als wahrscheinlich gelten, und Sommertage mit Höchstwerten von 25 Grad und mehr rücken dann wieder in greifbare Nähe. Somit ist noch fraglich, ob der Mai bei den Temperaturen unter dem Strich wirklich nennenswert zu kühl oder eher durchschnittlich ausfallen wird. Auch ein Ausufern der Regenmengen zeichnet sich bisher nicht ab. Wenigstens reiht sich aber der Mai aber auch nicht in die Serie viel zu trockener Monate mit regional riesigen Regendefiziten ein, so der Trend. Ob es tatsächlich zu Überschüssen oder etwas unterdurchschnittlichen Regenmengen kommt, ist völlig offen.

Bis dahin können sich Allergiker aber auf jeden Fall über einen gedämpften Pollenflug und die Natur über einen Teil des dringend benötigten Regens freuen. Zudem sind bei niedrigeren Temperaturen auch die Verdunstungswerte niedriger, so dass dem Boden und damit der Flora mehr Regenwasser zur Verfügung steht, betont das Team von wetter.net.







Benutzersuche



WETTER-NETZWERK: WETTER.NET
WETTER-PARTNER: Proplanta.de | docspot.tv | skiresort.de