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Wetter-News: SUPER-TAIFUN IN-FA ÜBER DEN MARIANEN: BRANDUNG BIS 5,5 METER
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  vom Wetterdienst Q.met GmbH

Meldung vom 30.10.2026 17:02
SUPER-TAIFUN IN-FA ÜBER DEN MARIANEN: BRANDUNG BIS 5,5 METER

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Wiesbaden (Q.met) -

Mitten im Westpazifik hat sich In-fa noch einmal zum Super-Taifun aufgebäumt. Am Freitag zieht der Wirbelsturm mit Spitzenwinden um 240 km/h über die abgelegenen Nördlichen Marianen hinweg. Die Hauptinseln Saipan und Tinian bleiben vom Kern verschont, bekommen aber meterhohe Brandung zu spüren. Für die Region ist es bereits der fünfte Super-Taifun in diesem Jahr.

Volltreffer für die nördlichen Vulkaninseln

Nach Angaben des US-Wetterdienstes NWS in Guam lag In-fa am frühen Freitagmorgen Ortszeit gut 470 Kilometer ost-südöstlich der Insel Agrihan und zog mit rund 29 km/h nach Westen. Der Sturm erreicht Dauerwinde um 240 km/h und damit Kategorie 4. Laut NWS-Meteorologe Landon Aydlett zeigen Satellitenbilder ein kräftiges Auge, der Höhepunkt dürfte aber erreicht sein. Das Zentrum soll am Freitagnachmittag oder -abend nahe oder direkt über Agrihan ziehen. Gouverneur David Apatang hatte für Agrihan, Pagan und Alamagan schon am Mittwoch die Taifun-Bereitschaft ausgerufen. Die wenigen Menschen dort sollen bis Samstagfrüh in Bunkern, den stabilsten Gebäuden oder Höhlen ausharren.

Saipan und Guam: Gefahr kommt vom Meer

Für Saipan, Tinian und Rota gilt keine Taifunwarnung, Sturm in voller Stärke wird dort nicht erwartet, Böen um 60 km/h sind aber möglich. Gefährlich wird die See: Auf Saipan und Tinian rechnet der NWS mit 3,7 bis 5,5 Meter hoher Brandung und leichten Überflutungen an der Küste, auf Guam und Rota mit 3 bis 4,3 Metern. Bis Samstag besteht an allen Stränden hohe Gefahr durch Rippströmungen. Auffällig war die rasante Verstärkung: Binnen 24 Stunden legte In-fa laut Yale Climate Connections um 95 km/h zu. Nach Sinlaku, Bavi, Choi-wan und Champi ist In-fa schon der fünfte Super-Taifun, der die Marianen 2026 bedroht oder passiert, fast genau acht Jahre nach dem verheerenden Yutu.

Und bei uns? Halloween im Nebelgrau

In Deutschland ist von solchen Naturgewalten nichts zu spüren. Das Halloween-Wochenende bleibt ruhig, aber vielerorts trüb. Nebel und Hochnebel halten sich zäh, nur stellenweise kommt die Sonne durch, die Höchstwerte liegen bei 6 bis 14 Grad. Auf dem Feldberg frischt der Ostwind mit stürmischen Böen bis Sturmböen auf. Zu Allerheiligen bringt ein Höhentief dem Südosten etwas Regen, in den Alpen schneit es bis etwa 1000 Meter herab. In der Nacht zum Montag wird es verbreitet frostig. Wer abends mit den Kindern um die Häuser zieht, sollte also an warme Jacken und helle Reflektoren denken.







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