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Wetter-News: ELBE IN SACHSEN IM NIEDRIGWASSER: REGEN KOMMT IM OSTEN KAUM AN
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  vom Wetterdienst Q.met GmbH

Meldung vom 06.11.2026 17:03
ELBE IN SACHSEN IM NIEDRIGWASSER: REGEN KOMMT IM OSTEN KAUM AN

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Wiesbaden (Q.met) -

Während der Rhein und der Bodensee seit Wochen Schlagzeilen machen, schwächelt auch die Elbe. In Dresden führt der Fluss weniger als ein Drittel seiner üblichen Wassermenge, von Schöna bis Torgau melden die Pegel Niedrigwasser. Der Regen, der ab Montag nach Deutschland zieht, trifft vor allem den Südwesten. In Sachsen und Böhmen kommt davon nach unserer Vorhersage nur wenig an.

Dresden führt weniger als ein Drittel der üblichen Menge

Das Landeshochwasserzentrum Sachsen stuft am Freitagabend vier Elbpegel als Niedrigwasser ein: Schöna, Dresden, Riesa und Torgau. In Dresden lag der Wasserstand gegen 17:45 Uhr bei 58 Zentimetern, der Abfluss bei knapp 90 Kubikmetern pro Sekunde. Der mittlere Niedrigwasserabfluss liegt dort bei 113, der mittlere Abfluss bei 320 Kubikmetern pro Sekunde. In Torgau zeigte die Latte nur noch 44 Zentimeter. Auch aus Tschechien kommt kaum Nachschub: Bei D??ín fließen gerade einmal rund 75 Kubikmeter pro Sekunde über die Grenze. Für Samstag rechnet das Landeshochwasserzentrum in Dresden mit einem Rückgang auf 53 Zentimeter.

Der Regen ab Montag zielt auf den Südwesten

Bis Sonntag hält Hoch Klaus die Tiefs von Deutschland fern. Im Osten bleibt es trocken und oft hochneblig-trüb bei 5 bis 10 Grad. Ab Montag zieht von Südwesten Regen auf, der am Dienstag und Mittwoch auch kräftig werden kann. Der Schwerpunkt liegt aber klar in Saarland, Pfalz und Baden sowie im Schwarzwald. Nach Sachsen und Brandenburg dringen die Regengebiete nur abgeschwächt vor, dort erwarten wir nach jetzigem Stand bis Donnerstag lediglich wenige Liter pro Quadratmeter, örtlich vielleicht um zehn. Auch im böhmischen Einzugsgebiet, aus dem der Großteil des Elbwassers stammt, deutet sich kein ergiebiger Landregen an. Ab etwa der Monatsmitte wird es von Norden her wieder kühler.

Elbe und Oder profitieren am wenigsten

Schon im Oktober-Bericht hatte die Bundesanstalt für Gewässerkunde betont, dass Rhein, Donau und Weser vom Regen stärker profitieren dürften als Elbe und Oder. Die Wasserführung bleibe bis in die erste Novemberhälfte unterdurchschnittlich. Die Ursache ist die Verteilung des Regens: Der nasse Oktober hat vor allem den Nordwesten getroffen, Sachsen und Brandenburg blieben weit unter dem Soll. Für die Güterschifffahrt bleibt die obere Elbe damit kaum nutzbar, nur Raddampfer mit sehr geringem Tiefgang kommen noch gut voran. Eine echte Erholung bräuchte mehrere Tage Landregen im Erzgebirge und in Böhmen, und der ist vorerst nicht in Sicht.







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