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Wetter-News: WOCHENAUSBLICK UND PESSIMISTISCHE SIEBENSCHLÄFER
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  vom Wetterdienst Q.met GmbH

Meldung vom 27.06.2022 00:00
WOCHENAUSBLICK UND PESSIMISTISCHE SIEBENSCHLÄFER

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Wiesbaden (Q.met) - In den letzten Tagen ist der Sommer etwas unbeständiger und regenreicher geworden. Allem Anschein nach wird die kommen...

In den letzten Tagen ist der Sommer etwas unbeständiger und regenreicher geworden. Allem Anschein nach wird die kommende Woche - und vielleicht sogar der Sommer? - diesen Trend wohl fortsetzen… Der heutige Sonntag zeigt sich dabei ebenfalls von einer eher wechselhaften Seite. Anfangs scheint die Sonne vor allem im Südwesten des Landes noch vom wolkenlosen Himmel. Nach und nach verdichten sich die Wolken jedoch, sodass vor allem am Nachmittag Regenschauer niedergehen, welche sich häufig auch zu Gewittern ausbilden. Nichtsdestotrotz klettern die Temperaturen vermehrt auf Werte, welche weit über der 30 Grad Marke liegen. So werden in Thüringen 32 Grad erwartet. Am kühlsten bleibt es indessen mit 14 Grad in der Eifel.Das Wetter am Montag, dem „Siebenschläfertag", ist bestimmt durch teils kräftige Regenschauer, welche die gesamte Westhälfte des Landes fest im Griff haben. Diese ziehen im Laufe des Tages weiter in östliche Richtung und können sich zu Gewittern weiterentwickeln. Es werden Höchsttemperaturen zwischen 16 Grad im südlichen Schwarzwald sowie in der Pfalz und 35 Grad in Brandenburg erreicht. Der Wind weht unterdessen schwach aus südwestlicher, im Osten des Landes mäßig aus nördlicher Richtung.Der Dienstag bringt südlich des Mains dichte Bewölkung und teils gewittrige Regenschauer mit sich. Im Norden hingegen sind auch sonnige Momente vorhanden bei Temperaturen, welche im südlichen Schwarzwald bis zu 15 und in Brandenburg sowie im Rhein-Main Gebiet auch 28 Grad erreichen können. Zum Mittwoch bleibt das Wetter wechselhaft. Die Sonne zeigt sich nur selten zwischen den dichten Wolken, welche vor allem im Osten des Landes kräftige Regenschauer und Gewitter im Gepäck haben. Im Vergleich zum Vortag wird es etwas kühler. Der Donnerstag startet sonnig, jedoch ziehen von Westen her Schauer auf, welche gegen Abend das Wetter über der Westhälfte des Landes bestimmen. Im Osten bleibt es sonnig, allerdings besteht bei Höchstwerten zwischen 16 Grad in der Eifel und 33 Grad im Rhein-Main Gebiet die Gefahr, dass sich Gewitter bilden. Auch im Osten regnet es schließlich am Freitag. Sonnige Momente sind insgesamt eher selten, häufig kommt es zu gewittrigen Regenschauern, während die Temperaturen Höchstwerte von 15 Grad im Harz und 30 Grad in Brandenburg sowie in Oberbayern erreichen. Weitestgehend trocken bleibt es dann am Samstag. Lediglich im Bayerischen Wald und in der Küstenregion können vereinzelt ein paar Tropfen fallen, ansonsten sind nur dünne Wolken am Himmel unterwegs und die Temperaturen steigen spürbar. Und auch der Sonntag präsentiert sich überwiegend sonnig bei Höchstwerten zwischen 20 Grad an der Küste und 31 Grad entlang des Oberrheins.Diese Prognose, vor allem für den Siebenschläfertag, macht leider wenig Hoffnungen auf einen sonnigen Julie. Zumindest, wenn man den Bauernregeln Glauben schenken mag. Diese besagen nämlich, dass das Wetter am Siebenschläfertag noch sieben weitere Wochen lang anhalten wird. Das würde heißen, dass der Großteil des Sommers verregnet und gewittrig ausfallen wird. Natürlich handelt es sich dabei nur um Bauernregeln, welche nie absolut der Wirklichkeit entsprechen, völlig aus der Luft gegriffen sind sie allerdings auch nicht. Und vor allem die Regel zum Siebenschläfertag trifft tatsächlich, zumindest für Süddeutschland, in bis zu 70% der Fälle zu. Gegen Ende des Junis bildet sich nämlich in der Regel über Europa eine stabile Wetterlage aus, bei welcher der Jetstream Tiefdruckgebiete nördlich an Mitteleuropa vorbeiführt. In der Folge wird das Wetter lange Zeit von Hochdruckgebieten bestimmt, welche freundliches Wetter mit sich führen. Bildet sich diese Umströmung jedoch nicht aus, werden konstant feuchte und eher kühle Luftmassen nach Europa geführt und es kommt lange Zeit zu wechselhaftem Wetter mit hohem Unwetterrisiko. Ob diese düstere Prognose letzten Endes eintreffen wird bleibt aber natürlich noch abzuwarten…Mit dem kleinen, gleichnamigen Nagetier hat der Siebenschläfertag übrigens nichts zu tun. Stattdessen bezieht sich der Name auf einen christlichen Gedenktag, der den sieben Schläfern von Ephesus gewidmet ist.






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