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Wetter-News: DÜRRE IN FRANKREICH
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Meldung vom 09.08.2022 00:00
DÜRRE IN FRANKREICH

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Wiesbaden (Q.met) - Der viele Sonnenschein und die hohen Temperaturen der letzten Tage sind für viele ein Grund, sich über das perfekte Som...

Der viele Sonnenschein und die hohen Temperaturen der letzten Tage sind für viele ein Grund, sich über das perfekte Sommerwetter zu freuen. Vor allem, wenn man an den verregneten Sommer des letzten Jahres zurückdenkt. Doch der trockene Sommer hat nicht nur seine Sonnenseiten. Der ausbleibende Regen und die extreme Hitze sind auch eine große Belastung für die Pflanzenwelt und die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung. Vor allem in Frankreich macht sich die Wasserknappheit momentan stark bemerkbar, denn Frankreich bezieht, wie die meisten europäischen Länder, über 2/3 seines Trinkwassers aus dem Grundwasser. Die extreme und anhaltende Hitze verbunden mit dem ausbleibenden Niederschlag haben jedoch Auswirkungen auf den Grundwasserspiegel. Dieser sinkt durch die Entnahme von Trinkwasser und Verdunstung aus den Pflanzen so weit ab, dass die Brunnen der Wasserwerke ihn nicht mehr erreichen können. Doch auch neue, tiefere Brunnen sind nur eine kurzfristige Lösung, da diese den Grundwasserspiegel dauerhaft senken. Dies würde mit schweren Veränderungen der Pflanzenwelt einhergehen, welche über ihre Wurzeln ebenfalls zu einem großen Teil von Grundwasser versorgt wird und die Dürre im Endeffekt noch verstärken und zu Missernten führen.Auch in Deutschland sind die oberen Bodenschichten bis in eine Tiefe von knapp einem Meter bereits zu trocken. Die starken Niederschläge des letzten Jahres und das ausreichend feuchte Frühjahr haben bei uns die Wasserreserven jedoch gut gefüllt. Zudem gibt es in Deutschland noch keinen flächendeckenden Wasserstress (weniger als 20% des verfügbaren Wassers werden genutzt). Regional, vor allem in Brandenburg, ist die Situation etwas angespannter, von französischen Verhältnissen kann jedoch bei weitem noch nicht gesprochen werden.Dennoch sollte man sich Gedanken über die Wasserversorgung machen und Trinkwasser aus dem Hahn nicht als Selbstverständlich ansehen. Die sinnvollste Möglichkeit das Grundwasser zu schonen ist, weniger Wasser zu verbrauchen. Tatsächlich scheint dieser Leitsatz in der Bevölkerung bereits angekommen zu sein, denn der Wasserverbrauch pro Einwohner geht tatsächlich bereits seit den 90er Jahren zurück. Dies ist allerdings auch darauf zurückzuführen, dass die Wasserwerke ihre Leitungen erneuern und somit weniger Wasser auf dem Weg zum Verbraucher im Boden versickert.






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