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Wetter-News: BLEIBT DIE KÄLTE?
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Meldung vom 30.11.2022 00:00
BLEIBT DIE KÄLTE?

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Wiesbaden (Q.met) - In diesem Artikel wird die aktuelle Berechnung des amerikanischen Wettermodells GFS (Global Forecast System) verwendet,...

In diesem Artikel wird die aktuelle Berechnung des amerikanischen Wettermodells GFS (Global Forecast System) verwendet, um eine Mittelfristvorhersage zu erstellen. Welche Wetterlagen stehen bevor? Viermal am Tag berechnet das amerikanische Wettermodell GFS verschiedene meteorologische Parameter (Temperatur, Niederschlag, Wind, Luftdruck etc…) bis zu 384 Stunden (16 Tage) im Voraus. Das amerikanische Vorhersagemodell GFS besitzt 30 Modellberechnungen (=Modellläufe), einen Kontrolllauf und einen Hauptlauf, welche mit gegebenen Anfangsbedingen und physikalischen Gesetzmäßigkeiten den Zustand in der Zukunft berechnen. Der Hauptlauf besitzt die meisten Daten, das heißt das Raster der Messungen ist kleiner als das, der anderen Modellberechnungen. Der Kontrolllauf besitzt die gleichen Anfangsbedingen wie der Hauptlauf, rechnet aber mit dem größeren Raster, wie die 30 anderen Modellläufe. Zusätzlich gibt es ein Mittelwert dieser 32 Berechnungen, welches als ´Das Mittel aller Modellberechnungen´ bezeichnet wird. In den nächsten Tagen stellt sich über Mitteleuropa eine Ostlage ein, bei der ein kräftiges Hochdruckgebiet über Skandinavien und ein Tief über dem Mittelmeerraum für eine östliche Anströmung der Luftmassen sorgen. In der Folge sinken die Temperaturen, während das Mittelmeertief feuchte Luftmassen nach Mitteleuropa befördert, wodurch der ein oder andere Schneefall in naher Zukunft sehr wahrscheinlich ist. Nach den aktuellen Berechnungen des amerikanischen Wettermodells GFS, ist diese Wetterlage nach dem Mittel aller Modellläufe nur von kurzer Dauer. Das Mittel aller Modellberechnungen sieht am 5. Dezember ein Tief über Südwesteuropa, wodurch die Anströmung von Ost auf Südost bis Süd kippt. In der Folge ziehen sich die kalten Luftmassen wieder in den Norden zurück und die Temperaturen steigen an. Der Hauptlauf berechnet das Tief noch weiter südwestlich, wodurch es nur einen geringen Einfluss auf das Wetter in Mitteleuropa hat. Demnach würden uns die kühlen Luftmassen erhalten bleiben. Allerdings ist der Hauptlauf aktuell ein kalter Ausreißer, weshalb diese Berechnung mit einer gewissen Skepsis hinzunehmen ist.






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