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Wetter-News: GENERAL WINTER BLÄST NICHT NUR BEI UNS ZUR ATTACKE
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  vom Wetterdienst Q.met GmbH

Meldung vom 07.02.2010 07:37
GENERAL WINTER BLÄST NICHT NUR BEI UNS ZUR ATTACKE

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Wiesbaden (Q.met) - Derzeit findet nicht nur in Europa ein kalter Winter mit Schnee statt. Auch in Nordamerika geht es hart zur Sache.

Erneut startet Väterchen Frost einen Angriff auf Mitteleuropa. Bereits am Dienstag herrscht wieder überall Dauerfrost, nachts müssen wir mit strengen Frösten rechnen. Als ob wir es noch nicht leid wären, über kaputte Straßen zu fahren, Autos mit altersschwachen Batterien zu starten oder Schnee zu schaufeln. Der Winter 2009/2010 hat kein Erbarmen. Der Dauerfrost bekommt am Mittwoch und Donnerstag noch Verstärkung in Form von Schnee. Allerdings haben sich die Fronten noch nicht ganz geklärt, der Angriff erfolgt etwas chaotisch. Die Schneefälle sind mancherorts eng begrenzt und heftig, andernorts schwach oder gar nicht vorhanden. Erst zum närrischen Wochenende hin sickert allmählich mildere Luft ein. Ob dann allerdings nachhaltiges Tauwetter herrschen wird, bleibt noch abzuwarten.

Im Osten der USA hat General Winter seinen Angriff planstabsmäßig durchgeführt. Wie vorhersagt und zum Beispiel bei CNN als Monster-Snow-Storm bezeichnet, zog der stärkste Schneefall seit Jahren über die Gegend von Washington hinweg. In der Metropole soll es nach einigen Experten sogar der stärkste Schneefall seit Menschengedenken sein.
Am Samstagmittag mitteleuropäischer Zeit lagen in der Region 33 bis 60 cm Schnee und es schneite weiter. Bis zum Sonntag sollen noch etwa 15 bis 30 cm dazukommen.
Doch die Menschen waren gewarnt, sie haben die Supermärkte laut Medienberichten regelrecht leer gekauft und sich auf ein langes Wochenende mit Superballfinale eingerichtet. Nur die U-Bahn fährt noch, sonst steht der Verkehr still.
Bleibt nur zu hoffen, dass der zu den Schneestürmen gehörende Stromausfall nicht all zu lange dauern wird.

Bis zum nächsten Mal.

Karl Heinz Oberthier
Diplom-Meteorologe