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Wetter-News: AMBROSIA-POLLEN IM OSTEN: HOHE BELASTUNG FÜR ALLERGIKER
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  vom Wetterdienst Q.met GmbH

Meldung vom 30.08.2026 07:06
AMBROSIA-POLLEN IM OSTEN: HOHE BELASTUNG FÜR ALLERGIKER

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Wiesbaden (Q.met) -

Während viele schon auf den Herbst schauen, hat eine unscheinbare Pflanze gerade ihren großen Auftritt: Die Ambrosia steht in Vollblüte. Im Osten und Südosten Deutschlands klettern die Pollenwerte erstmals in dieser Saison großflächig in den mittleren bis hohen Bereich. Schon rund zehn Pollen pro Kubikmeter Luft reichen für Beschwerden. Wo die Luft in dieser Woche sauberer wird, lesen Sie hier.

Hotspot Niederlausitz

Das beifußblättrige Traubenkraut stammt aus Nordamerika und blüht bei uns von Mitte Juli bis in den Oktober, der Höhepunkt liegt im August und September. Die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst meldete am 26. August Vollblüte und erstmals in dieser Saison großflächig mittlere bis hohe Belastungen im Osten und Südosten, Schwerpunkt bleibt die Niederlausitz. Dazu kam am 27. und 28. August Nachschub per Ferntransport aus Südosteuropa. Brandenburg misst die Ambrosiapollen eigens in Drebkau, Cottbus und Vetschau, die Pollenfallen werden zweimal pro Woche ausgewertet.

Regen wäscht die Luft, aber nicht überall

Das Wetter entscheidet in dieser Woche mit. Am Sonntag ziehen im Norden Schauer und einzelne Gewitter durch, dazu weht es kräftig bis stürmisch. Der Regen wäscht die Pollen aus der Luft und verschafft Allergikern ein paar ruhige Stunden. Im Süden und Osten bleibt es dagegen länger trocken und sonnig, dort halten sich die hohen Werte. Am Montag greifen kräftige Gewitter mit stürmischen Böen auf die Nordwesthälfte und die Mitte über, in der Nacht folgt der Süden. Danach wird es ruhiger, ehe zum Donnerstag der Wind erneut auffrischt und an der See Sturmstärke erreicht.

Eine Saison, die immer später endet

Ambrosiapollen gelten als hochallergen. Das Brandenburger Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit beziffert ihr Allergiepotenzial auf ein Vielfaches von Gräserpollen und geht davon aus, dass rund acht Prozent der Erwachsenen in Deutschland sensibilisiert sind. Europaweit sind demnach etwa 33 Millionen Menschen betroffen, bis 2050 könnten es doppelt so viele sein. Eine Pflanze bildet mehrere tausend Samen, große Exemplare über 60.000. Das Bundesumweltministerium rät, Fundpflanzen mit Handschuhen möglichst vor der Blüte zu entfernen und die Behörden zu informieren.







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