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Wetter-News: WALDBRANDGEFAHR IM SÜDWESTEN: 13 KREISE AUF STUFE 4
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  vom Wetterdienst Q.met GmbH

Meldung vom 26.09.2026 10:07
WALDBRANDGEFAHR IM SÜDWESTEN: 13 KREISE AUF STUFE 4

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Wiesbaden (Q.met) -

Ende September und trotzdem Warnstufe vier: In 13 Landkreisen im Südwesten gilt heute die zweithöchste Waldbrandgefahrenstufe. Nach dem Dürresommer sind die Böden ausgetrocknet, das früh abgeworfene Laub knistert unter den Schuhen – und die kommenden Tage bringen noch einmal Sonne satt und Temperaturen um 30 Grad.

Stufe vier von Baden bis in die Pfalz

Nach dem Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes stehen an diesem Samstag 13 von 400 Kreisen auf Stufe 4 von 5, die als hohe Gefahr gilt. Stufe 5 erreicht bislang kein Kreis. Der Schwerpunkt liegt in Baden-Württemberg, darunter Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Rottweil, der Schwarzwald-Baar-Kreis, Biberach und der Stadtkreis Karlsruhe, dazu in der Pfalz der Kreis Germersheim und die Stadt Landau. Die Vorhersagetabelle des DWD hält die hohe Stufe im Südwesten bis Dienstag, erst am Mittwoch fällt sie verbreitet auf Stufe 3 zurück.

Warum der Herbst die Gefahr nicht beendet

Der Index läuft das ganze Jahr, und das aus gutem Grund: Entscheidend ist nicht die Jahreszeit, sondern wie trocken das Brennmaterial am Boden liegt. Genau daran mangelt es nicht. Laut DWD-Pressemitteilung vom 6. August waren die Böden in der Südwesthälfte verbreitet trockener als in den Dürrejahren 2018 und 2022, in der Pfalz und in Unterfranken fielen seit März teils weniger als 150 Liter Regen pro Quadratmeter. Dazu kommt Laub, das viele Bäume aus Trockenstress schon im Sommer abgeworfen haben – dürres Feinmaterial, das sich mit einem einzigen Funken entzünden lässt.

Sonne bis Mittwoch, Regen nur im Westen

Bis Mittwoch bleibt Hochdruck bestimmend: viel Sonne, im Südwesten 25 bis 29 und am Oberrhein um 30 Grad, im Norden 18 bis 24 Grad, dazu schwacher Wind aus Südost bis Ost und zeitweise trockener Föhn am Alpenrand. Erst danach greifen von Westen Schauer und einzelne Gewitter über, während der Osten trocken bleibt. Eine echte Entlastung ist das nicht. Nach der amtlichen Waldbrandstatistik der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung gingen 2025 rund 27 Prozent der 1.175 Waldbrände auf Fahrlässigkeit zurück – Zigaretten, Grillfeuer und heiße Fahrzeuge am Waldrand bleiben das größte Risiko.







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