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Wetter-News: SUPER-TAIFUN CHAMPI STREIFT GUAM: INSEL ENTGEHT KNAPP VOLLTREFFER
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  vom Wetterdienst Q.met GmbH

Meldung vom 18.10.2026 10:02
SUPER-TAIFUN CHAMPI STREIFT GUAM: INSEL ENTGEHT KNAPP VOLLTREFFER

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Wiesbaden (Q.met) -

Es ging um wenige Kilometer: In der Nacht zum Sonntag zog das Auge von Champi nur rund 16 Kilometer südlich an Guam vorbei. Kurz zuvor war der Sturm zum Super-Taifun mit rund 240 km/h Dauerwind hochgestuft worden. Die Insel im Westpazifik entging damit knapp einem verheerenden Volltreffer. Vorbei ist die Gefahr aber noch nicht, denn Champi könnte jetzt sogar zum Kategorie-5-Sturm werden.

Auge passiert die Südspitze

Der US-Wetterdienst auf Guam meldet die größte Annäherung für Sonntag um 4:26 Uhr Ortszeit, in Deutschland war es da Samstagabend 20:26 Uhr. Das nur etwa acht Kilometer breite Auge zog rund 16 Kilometer südlich von Merizo vorbei. Weil die Winde schon wenige Kilometer vom Zentrum entfernt rasch nachließen, bekam der größte Teil der Insel Sturm mit Böen in Orkanstärke ab, aber keine volle Taifunwucht. Am Flughafen wurden Böen von 130 bis 137 km/h gemessen, bis Mittag fielen 25 bis 75 Liter pro Quadratmeter. Ein Meteorologe des Wetterdienstes sagte der Guam Daily Post, ein Landfall wäre verheerend gewesen.

Erste Bilanz und dritter Taifun des Jahres

Laut Wetterdienst gibt es nach ersten Berichten keine größeren flächendeckenden Schäden, für den stärker getroffenen Süden steht die Bewertung aber noch aus. Die Wasserwerke haben die Aufbereitungsanlage am Ugum-Fluss abgeschaltet, weil das Hochwasser zu viel Schlamm führt. Bis Montagfrüh gelten Warnungen vor Küstenüberflutung bei 5,5 bis 7,6 Meter hoher Brandung an den Ost- und Südriffen. Für die Marianen ist es schon der dritte starke Taifun des Jahres: Sinlaku forderte im April mindestens 17 Menschenleben und richtete rund 1,5 Milliarden US-Dollar Schaden an, im Juli zog Super-Taifun Bavi dicht an Rota vorbei. Manche Familien leben noch immer in Zelten.

Kategorie 5 möglich, Deutschland bleibt mild

Champi zieht mit rund 26 km/h nach Westnordwest über die Philippinensee. Über 29 bis 30 Grad warmem Wasser und bei schwacher Windscherung kann er sich zum Kategorie-5-Sturm verstärken. Ob und wo er später Land erreicht, ist noch offen. Hintergrund der heftigen Saison im Pazifik ist der sehr starke El Niño, im Ostpazifik ist 2026 bereits die energiereichste Hurrikansaison seit Beginn der Aufzeichnungen. Bei uns bleibt es dagegen ruhig: Am Montag und Dienstag setzen sich Nebel und Hochnebel durch, dazu gibt es 8 bis 16 Grad. Am Mittwoch regnet es vor allem im Süden, zum Wochenende wird es an der Nordsee zeitweise stürmisch.







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